Nach einer super schönen, sonnigen Woche, gab es Montagabend den ersten Fehlalarm, der mir ein paar interessante Dinge aufzeigte: 1. Wir haben fast alles vergessen, was wir im Geburtsvorbereitungskurs gelernt haben; 2. Ich hätte nicht gedacht, dass der Mann doch so nervös wird; 3. Es ziept? Das nächste Mal geh ich gleich baden, baden ist super!

Die letzte Woche war auch die erste, in der ich so richtig darauf geachtet habe, was mir gut tut. Dafür ist einiges im Haushalt liegen geblieben, aber hey es geht halt auch nicht immer alles, nicht wahr? Ich hatte tolle Kaffeedates mit Freundinnen, hab die Sonne genossen (wir hatten schon T-Shirt Wetter auf unserem Balkon) und ich war noch einmal beim Friseur. Mutti wird immerhin nicht mehr so schnell dazu kommen. Das Bebchen hat alles ganz toll mitgemacht, nur ab und zu getreten und wieder nach Dingen gefühlt, die auf meinem Bauch lagen. Insgesamt ist der Bauch weiter nach unten gerutscht und zieht besonders beim Laufen weiter runter. Manchmal denke ich, ich bin nur einen langen Spaziergang von der Geburt entfernt, aber so weit wollte ich es dann doch noch nicht kommen lassen.

Montagabend wurde dann der Bauch plötzlich sehr prall. Es fühlte sich an als würde er jeden Moment platzen. Allein der Druckschmerz war dabei schon sehr unangenehm, doch plötzlich kam noch ein ordentliches Ziehen dazu. Ich wartete also ab, ob sich nun eine Regelmäßigkeit einstellen würde, aber es war erst einmal nur ein langer durchgehender Schmerz. Marc fing an zu fragen, ob es denn nun soweit wäre, aber ich war mir ja nicht einmal sicher, ob sich Wehen so anfühlen. Der aufgeregte Mann konnte das nicht wirklich nachvollziehen. „Das ist auch mein erstes Kind“, entgegnete ich. „Was habt ihr eigentlich im Kurs gelernt?“ „Dass sich Wehen für alle Frauen anders anfühlen und außerdem warst du auch im Kurs!“ (und dafür bin ich immer noch sehr dankbar, denn auch wenn nicht alles so klar und abrufbar im Kopf bleibt, wäre es anstrengender in diesen Moment meine weibliche Anatomie und alle Umstände komplett neu erklären zu müssen) „Und wenn es jetzt kommt?“ „Das werde ich schon merken!“ „Und wenn es dann zu spät ist?“ Einen Tipp von mir: In diesem Moment nicht genervt sagen: „Dann ist das so!“ Der Partner findet das weniger lustig.

Das, was uns eigentlich irritierte, war, dass der Bauch hart blieb, keine Wellen. Und er dehnte sich so prall aus, dass selbst Marc es von außen erkannte. Da die Kleine währendessen ab und zu munter strampelte, machte ich mir um sie keine Sorgen. Ob das normal ist, wussten wir aber trotzdem nicht. „Google doch mal!“, schlug ich vor, eigentlich nur um ihn zu beschäftigen, da ich selbst einfach nur auf eine mögliche, zweite Welle warten wollte und mich seine nervöse Fragerei etwas nervte. „Wenn ich jetzt google, hast du Krebs“, war seine Antwort, da hatte er nicht unrecht. Natürlich googelten wir trotzdem. Die Ergebnisse klangen alle nach Senkwehen. Der Schmerz war inzwischen auch abgeklungen, der feste Bauch hatte sich nach einer halben Stunde aber nicht entspannt und so tat ich das, was ich schon längst hätte tun sollen: In die Badewanne steigen. Innerhalb von Sekunden entspannte sich der Bauch. Also doch kein Geburtsbeginn. So viel Aufregung, wie wird das bloß, wenn es richtig los geht?

38. Schwangerschaftswoche:

Gewicht:

+ 13,2 ich finde das reicht dann auch langsam 🙂

Schwangerschaftsstreifen:

Wieder ein paar leichte. Ich merke das auch, immer wenn der Bauch so ordentlich spannt, habe ich danach ein paar kleinere, rote Risse in der Haut.

Bauchnabel:

Meistens nach außen gestülpt.

Symptome:

Die Woche blieb recht symptomfrei. Rückenschmerzen sind inzwischen eh Dauerbegleiter und meine Bewegungsfreiheit ist nun noch mehr eingeschränkt aber bis auf das kamen keine nervenden Wehwehchen mehr dazu.

Wehenanzeichen:

Ja, laut CTG übt meine Gebärmutter schon kräftig. Auch der Muttermund ist nun schon weich und fingerdurchlässig. Das war bestimmt die kräftige Senkwehe am Montag.

Heißhunger:

Nix neues.

Schlafverhalten:

Ich könnte im Moment ständig schlafen. Auch mittags. Mach ich nun manchmal auch 😀

Kindsbewegungen:

Die Maus ist wieder etwas ruhiger. Nur manchmal muss getastet werden, was die Mama da wieder am Bauch zu suchen hat.

Neuzugänge fürs Bebchen:

Nichts mehr gekauft.

Unschönster Moment:

So eine schöne Woche, da gibt es nix zu meckern!

Schönster Moment:

Hab ganz entspannt mit einer Freundinn in der Sonne gefrühstückt. Mein Friseurtermin war auch unglaublich toll, meine Haare hatten das nötig!

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