Bali-Bikini-Optimismus

Noch 5 Tage bis zu meinem Trip nach Indonesien und langsam werde ich ein bisschen aufgeregt. Positiv aufgeregt im Allgemeinen aber ich fühl mich auch ein bisschen unvorbereitet. Und das, obwohl ich schon jede Menge Besorgungen gemacht habe, auch die von der unnötigen Sorte und mir auch schon die ersten Dinge zum Packen weggelegt habe. Ich bin geimpft, habe Reservekontaktlinsen und es fehlen eigentlich nur noch Kleinigkeiten. Nicht mehr die Wohlfühlkleinigkeiten, eher ein paar wirklich wichtige Dinge, aber die kann man natürlich auch noch 3 Minuten vorher besorgen, wie immer eben. Als ich Anfang dieser Woche gefragt wurde, was die Bali Vorbereitungen machen, konnte ich eigentlich nur spontan „sehr gut“ antworten. Ob ich schon einen neuen Bikini gekauft habe, eine nicht so ernst gemeinte Small-Talk-Frage, hat mich dann zum nachdenken über meine letzten Einkäufe bewegt.

Ja der wohl obligatorische „Ich mache einen Sommerurlaub Bikini“ war tatsächlich schon spontan in meine Einkaufstasche gelandet, wenn er wohl – vorsichtig ausgedrückt – nicht zu meinen cleversten Einkäufen gehört. Er ist wohl eher ein optimistischer Bikini.

Alles fing mit den berühmten Vorsätzen an. – 5 Kilo bis Bali, ganz easy ich mach einfach Sport, esse mehr Salat, das passt schon. Schwupps waren 4 Monate vergangen und das Ergebnis waren maximale – 0,3 Kilo, die ich gerade damit ausgleiche, dass ich während ich diese Zeilen schreibe, genussvoll in ein Lind Peanut Butter Schokobällchen beiße. Die Dinge sind der Hammer, echt jetzt! Wem mache ich was vor, bei meinem Bikini Spontan-Einkauf hatte ich meine Abnehmpläne selbst schon nicht mehr richtig ernst genommen, aber der Bikini war so hübsch und verköperte all das, was ich in meiner Vorstellung sein wollte. Ich stand also in kerzengerader Haltung und ohne zu große Bewegungen zu machen mit zusammengekniffenen Augen vor dem Spiegel und dachte: „Jooooaaaahhh, der ist doch  hübsch und H&M ist ja auch so günstig und der ist so schön bunt, Bali gerecht bunt und …nicht nur das Bikinioberteil war plötzlich optmistisch, ich war optmistisch. So optimistisch, wie man Kaufhigh eben in einer Umkleidekabine sein kann…sehr optmistisch!

Leider bin ich mir inzwischen nicht mehr sicher, wie ich meine Brüste richtig in diesen Bikini BH gezwängt bekomme, echt jetzt, oder wie ich sie da drin behalte und was mich da eigentlich verflucht nochmal geritten hat! Bauch und Po sind mir mittlerweile egal, was solls, so bin ich eben! Am besten mache ich nicht zu große Bewegungen und bleibe wie immer … optimistisch und esse noch eins von diesen supergeilen Lind Peanut Butter Schokobällchen, verflucht sind die gut!

Trip to Bali - Lifestyle Blog

Abgesehen davon, dass ich wohl das Größenalphabet verfehlt habe, haben sich viele Dinge mal wieder gefügt. Ich bin ja ein sehr visueller Mensch und man hört mich nicht selten von „Farbkonzepten“ sprechen und gern sage ich auch Dinge wie: Die Farbe geht an dir gar nicht! Nachdem schon Trekking Schuhe und Rucksack „ganz zufällig“ farblich abgestimmt waren, kristallisierte sich Pink langsam aber sicher als meine neue Must Have Farbe für den Urlaub heraus. Und das, was ich jetzt schreibe meine ich ganz ernst: Ich schwöre nach meinen Schuhen und dem Rucksack hatte ich nicht mehr absichtlich nach dieser Farbe gesucht! Und ich bin auch keine typische Pink-Tussi. Aber ich liebe es, wenn plötzlich trotzdem alles zusammenpasst. Da bin ich eben ein bisschen wie Monk. Perfektion befriedigt ein tiefes inneres Bedürfnis in mir. Die Flip Flops hatte ich schon vom letzten Urlaub und beinahe vergessen und das Buch, das eigentlich beste an dieser Geschichte, habe ich mir wirklich wegen dem interessanten Klappentext gekauft, … wirklich!

admin

Der optimistische Bikini und die dominierende Reisefarbe Pink

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