Einige Bilder von meiner Indonesien Reise, die ich mitte April bis Anfang Mai startete, schlichen sich ja schon durch meine Sozialen Kanäle und hier. Langsam fühlt sich Indonesien zeitlich schon wieder so weit weg an, wie auch die Entfernung in Kilometer zu beschreiben wäre und das wechselhafte deutsche Wetter macht die Sehnsucht nicht besser. Daher schwelge ich gern in Erinnerungen und berichte von dieser tollen Zeit.

{Die Vorbereitungen }

Vorweg: Wirklich viel Zeit habe ich mir dafür nicht genommen. Mehr eine gute Portion Optimismus, dass schon alles super wird. Vorbereitungen geschahen irgendwie nebenher und es hat sich auch herausgestellt, dass es wirklich Sinn macht nicht alles zu verkopfen. Denn das Meiste ergibt sich einfach beim Reisen selbst und gerade in Indonesien bekommt man noch vor Ort so viele Tipps von Einheimischen!

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Der Flug

Für den Flug überwachten wir einfach eine Weile lang die üblichen bekannten Portale zu unserem Wunschreisetermin und schlugen so etwa im März zu, als kurzfristig noch ein für uns gutes Angebot reinkam. Mit dem Flug waren wir sehr, sehr spät dran! Tendenziell bekommt man Flüge nach Asien billiger, wenn man früh vergleicht und bucht. Sehr geholfen hat mir dazu ein toller Beitrag auf Planet Backpack – einem Reiseblog. Übrigens: I survived Malaysia via Kuala Lumpur. Der Preis war plötzlich recht günstig, da wohl viele auf einen Flug mit Malaysia Airlines verzichten wollten, nachdem dieses andere Flugzeug verschollen war. Wir waren uns ziemlich sicher, dass dir das mit jeder Fluggesellschaft passieren kann.

Ein paar Reiseeckdaten

Um Hotels im Vorraus zu reservieren, mussten wir uns erst mal für die gewünschte Reiseroute einigen. Geholfen haben uns dafür Reiseführer und ein bisschen Recherche im Internet. Die Gilis standen für uns schon früh fest, da wir unbedingt kleinere Inseln besuchen wollten und wir viel Gutes, wie auch sehr skurriles über Gili T. hörten. Zu diesen kleinen Inseln zählte auch Lembongan, als ruhige und etwas ursprünglichere Insel direkt vor Bali. Ubud stand für mich auch von Anfang an auf der Liste. Nicht wegen Eat Pray Love, sondern weil ich traditionelle Handwerkskust & Handarbeit sowie kulturelle Städte schätze. Außerdem liegt Ubud perfekt zentral für alles Mögliche an Ausflügen, um Bali besser kennenzulernen. Ganz zum Schluss kam für uns der Balangan Beach auf Bali dazu. Eigentlich nur weil wir für die letzten Tage in die Nähe zum Flughafen Denpasar wollten. Als die Route feststand und dazu eine sinnvolle Verteilung der Urlaubstage pro Location, suchten wir nach entsprechenden Hotels.

Hotelauswahl

Grundsätzlich sei gesagt, dass man für Indonesien nicht unbedingt vorher Hotels buchen muss, (wenn man nicht gerade in der totalen Hauptzeit vor Ort ist, dann wäre es auch empfehlenswert!) Ein Zimmer findet sich für Abenteurer eigentlich immer. Die Suche kostet aber Zeit und manchmal Geld und hin und wieder muss man sich dann eben mit Schlafmöglichkeiten zufrieden geben, die man sich so vielleicht nicht ausgesucht hätte. Denn: Man kann es für nicht zu viel Geld auch richtig, richtig schön in Indonesien haben! Für uns war ein gesundes Mittelmaß wichtig und vorallem das Vermeiden von Stress und dann noch kostbare Urlaubszeit mit der Zimmersuche zu verbringen. 16 Tage gehen immerhin schnell rum! Daher buchten wir bequem vorher via booking.com. Die Seite ist in unseren Augen sehr Userfreundlich, sie hat tolle Hotels im Angebot, reichlich Userbewertungen und-kommentare und ist auch für die mobile Ansicht optimiert. Hier konnten wir Hotels reservieren, die wir vor Ort bezahlt haben und jeweils bis 3 Tage vorher kostenlos online stornieren konnten, wenn sich unsere Reisepläne vor Ort verschoben oder verändert hätten. Ob sich das jetzt im Detail von anderen Hotelbuchungsseiten abhebt kann ich nicht beurteilen. Wir hatten allerdings keinen Grund unzufrieden zu sein.

What’s in my bag?

Viel mehr Gedanken habe ich mir über eine vernünftige Ausrüstung gemacht. Ich hatte mir extra einen neuen großen Trekking Rucksack gekauft und gute Wanderschuhe für längere Ausflüge. Außerdem sorgte ich dafür, dass folgendes in unserer Tasche zu finden war:

  • Seidenschlafsack – sehr angenehm auf der Haut! Daher auch nützlich, wenn das Hotel super sauber ist.
  • Ersatz Moskitonetz, Angelschnur und ein paar Wäscheklammern (nicht lachen, kam bei uns zum Einsatz)
  • Mückenschutz ( z.B. NOBITE Haut Spray & Nobite Spray für die Kleidung mit hohem DEET Anteil. Achtung Chemie-Bombe! Nicht freundlich für die Haut, aber auch wirksam, wenn es nicht anders geht, zur Abwechslung hatten wir noch Autan Tropical dabei)
  • Diverse Medizin und kleines Reise-Verband-Notfallset (Desinfektionsspray war sehr nützlich! Bei den Klimabedingungen können sich Wunden leicht entzünden)
  • Kopien aller wichtigen Dokumente sowie Telefonnummern, Sperrnummern für Kreditkarte und Handy, Adresse der Deutschen Botschaft ect. (Zum Glück kam nichts davon zum Einsatz, da uns nichts gestohlen wurde, aber man weiß ja nie!)
  • Kleine Hängeschlösser (Praktisch, in einem Hotel hatten wir keinen Safe, dafür aber einen Schrank mit Vorkehrung für Hängeschlösser)
  • Rei in der Tube (Der Klassiker, um auf Reisen Wäsche zu waschen!)

{Ich packe meine Sachen für Bali}

Ich versuchte vorallem sehr übersichtlich zu packen. Lieber mal etwas vor Ort durchwaschen, statt zu viel zu schleppen. Insgesamt hatte ich etwa 13 Kilo auf dem Rücken, mit denen ich ganz gut klar kam, wenn man mir etwas beim Rucksack Auf- und Absetzen geholfen hat.

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Am besten nur Kleidung packen, die luftig, locker und leicht ist und aus möglich dünnen Stoff besteht. Alles, was viel Feuchtigkeit aufnimmt, trocknet so gut wie gar nicht mehr bei der Luftfeuchtigkeit. Dabei auch nicht vergessen lange Sachen mitzunehmen: Zum Beispiel für die Besichtigung von Tempelanlagen und auch für abends eingesprüht mit Mückenschutz, um sich vor Stichen zu schützen. Zwei Bikinis sind sehr hilfreich. Wenn man nicht gerade pralle Sonne hat, brauchen auch diese ewig, um zu trocknen. Am Schluss kam nicht alles mit, was man auf diesem Bild findet, dafür aber 1-2 andere Teile. Ingesamt haben auch diese wenigen Sachen für mich ausgereicht!

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Als Handgepäck kam mein neuer Kipling FIREFLY Rucksack zum Einsatz. Wirklich praktisch für Reisen, da man ihn sowohl als Ruckssack, als auch Handtasche umfunktionieren kann. 2 in 1! Die Kamera, wenn ich sie nicht gerade um den Hals hängen hatte, trug ich in einer extra Kameratasche mit mir, da der Rucksack leider etwas klein ist. Richtig viel Freude machte mir mein neues Kameraband von Klickklickzoom auf Dawanda. Es ist unglaublich hochwertig verarbeitet und das Neopren fühlt sich auch nach Stunden noch weich und angenehm auf der Haut an. Kein Einschneiden, kein Reiben – ideal für unterwegs!

Was habt ihr schon so für Erfahrungen gemacht? Wart ihr schon in Asien? Vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar Tipps, dann immer her damit in den Kommentaren! So und das nächste Mal erzähle ich von der ersten Station in Bali!

Bali, Lembongan & Gilis: Reisebericht Teil1 {Die Vorbereitungen}
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